Lernen leicht gemacht

Kinder lernen leichter, wenn sie Dinge selbst in die Hand nehmen können

Durch einen Wettbewerb wurde Dennis Schulte, stellvertretender Schulleiter an der Grundschule am Gehölz in Lunden, auf LEGO® Education WeDo 2.0 aufmerksam. Sein Interesse war sofort geweckt: „Eine andere Schule hat das Lernkonzept vorgestellt und ich war vom ersten Moment an begeistert: Die praxisnahen Aufgaben motivieren Kinder zum eigenständigen Handeln und Ausprobieren. Schon lange ist bekannt, dass praxisorientiertes Lernen wichtige Kompetenzen fördert und das Selbstvertrauen stärkt.“

*Moderne Unterrichtsstrukturen
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In der Lundner Schule ticken die Uhren anders: 2018 haben sich Lehrer und Schüler dort vom 45-Minuten-Takt einer Unterrichtsstunde gelöst. Heute wird dort in Einheiten von 80 Minuten unterrichtet. Dadurch haben Kinder die Möglichkeit, sich intensiv mit einem Thema zu befassen, die Lehrer können gleichzeitig gezielt fördern und helfen.

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Für die Hauptfächer Mathe, Deutsch und Englisch gibt es eine Lernzeit: Diese ist fest im Stundenplan verankert und gilt dem Training und der Vertiefung des erarbeiteten Unterrichtsstoffs. Anstelle von Hausaufgaben, wird den Schülern Zeit in der Schule freigeräumt, die sie zum Üben nutzen können, Lehrkräfte sind anwesend um zu helfen.

Zu diesem modernem Lehransatz passt der Einsatz von modernen Lehrmitteln Unterrichtsmaterialien wie dem WeDo 2.0-Set von LEGO Education.

Lernen mit LEGO Education

LEGO Education entwickelt handlungsorientierte Lernkonzepte, die aus drei Komponenten bestehen: LEGO Steine zum Bauen von Modellen, einer Software zum Programmieren der Modelle sowie lehrplanbezogene Unterrichtsmaterialien. Die darin enthaltenen Aufgaben wecken das Interesse an MINT-Themen, fördern Kreativität, Teamgeist und Problemlösekompetenzen.

Für Herrn Schulte ist es besonders wichtig, dass seine Schüler etwas Praktisches an die Hand bekommen und dadurch selbst zum Agieren aufgefordert werden. LEGO Education WeDo 2.0 bietet Grundschülern eine kindgerechte Software sowie praxisnahe MINT-Aufgaben und ermöglicht damit ein intuitives Lernen. Naturwissenschaftliche und technische Themen werden für Kinder greifbar und lebendig.

Der WeDo 2.0 Bausatz enthält viele LEGO Elemente zum Bau von Modellen, zur Veranschaulichung, Modellierung oder Lösung von Aufgabenstellungen des Sachunterrichts. Dank des enthaltenen Motors und dem Smarthub, einem Steuerungselement, können die gebauten Modelle ihre Aufgaben oder Experimente erfolgreich erfüllen. Zu dem Set gehören auch ein Bewegungs- und ein Neigungssensor.

Zum Arbeiten mit WeDo 2.0 gibt Herr Schulte Schüler-Tablets aus, auf denen die passende WeDo-App bereits installiert ist. So können insgesamt 14 Kinder mit den WeDo-Sets arbeiten, zwei Kinder pro WeDo Set und Tablet.

„Wenn wir neu einsteigen, verwende ich die geführten Einsteigerprojekte, die die App mitbringt: Die Kinder bauen so angeleitet z. B. eine leuchtende Schnecke, einen funktionierenden Ventilator oder einen sprechenden Roboter,“ erklärt Schulte.

Das jeweilige Projekt ist stets in eine Geschichte eingebettet. Dazu gibt es kurze Einführungsvideos, die bei den Kindern gut ankommen. Meistens geht es darum, dass zwei LEGO Figuren Hilfe bei der Lösung eines Problems brauchen – das ist dann auch der Arbeitsauftrag für die Kinder. Die App gibt ihnen einen Bauplan zur Hand, mit dem sie das Projekt umsetzen können. Dadurch lernen die Schüler die einzelnen Teile, wie Steine, Sensoren und Motoren, kennen. Im letzten Schritt programmieren Sie ihre Konstruktion.

„Besonders spannend wird es für Kinder, wenn sie ihre selbst gebauten Modelle mit einer einfachen Programmiersprache zum Leben erwecken“, so Schulte. „Dabei lernen sie die Logik kennen, die hinter dem Programmieren steckt.“ In die Software sind 17 vorgefertigte Projekte mit detaillierten Anweisungen, Aufgabenstellungen und Musterlösungen integriert.

Erfolg auf ganzer Linie

Der Lehrer entwickelt gemeinsam mit seinen Schülern einen gewissen Rahmen und Ablaufplan für das jeweilige Projekt. Sobald die Bedingungen geklärt sind kann es auch schon losgehen: „Die Schüler sprudeln geradezu über vor Begeisterung. Die Informationen, die sie sammeln, filtern und analysieren müssen, um den nächsten Schritt zu machen, verleiten sie zu kreativem, eigenständigem und lösungsorientiertem Handeln“, erzählt Schulte. „Die Gruppenarbeit gestaltet sich ganz anders als im Unterricht. Dabei findet jeder seinen eigenen Weg sich komplett mit einzubringen.“

Zudem verknüpfen Kinder dank des praxisorientierten Ansatzes ihr angeeignetes Wissen besser. „Die Schüler können sich immer ganz genau daran erinnern, was wir in der vorherigen Stunde gemacht haben und wissen genau, wo sie weitermachen müssen“, so Schulte.