Handlungsorientiertes Lernen: Was es bringt und wie es gelingt

LEGO® Education Redaktionsteam
Veröffentlicht am 28. September 2026
Über diesen Artikel

    Wenn Sie sich Sorgen machen, dass sich Ihre Schülerinnen und Schüler im Unterricht nicht aktiv genug beteiligen, sind Sie damit nicht allein. Aktuelle Studien zeigen, dass sich rund 80 %1 der Lehrkräfte eine stärkere Beteiligung ihrer Schülerinnen und Schüler im Unterricht wünschen. Gleichzeitig fühlen sich etwa 50 %1 der Schülerinnen und Schüler im Unterricht nicht ausreichend eingebunden.

    Auch wenn Lehrkräfte nicht alle Faktoren beeinflussen können, die sich auf die Motivation ihrer Schülerinnen und Schüler auswirken, gibt es wirksame Möglichkeiten, den Unterricht ansprechender und aktivierender zu gestalten. Im Impulspapier zum handlungsorientierten Lernen im deutschen Bildungssystem betont das Bündnis für Bildung die Bedeutung von Lernformen, die Schülerinnen und Schüler aktiv einbeziehen, einen Bezug zu ihrer Lebenswelt herstellen und eigenständiges Handeln fördern.

    Dass dieser Ansatz wirkt, zeigen auch weitere Studien: 87 %2 der Lehrkräfte beobachten eine höhere Beteiligung ihrer Schülerinnen und Schüler, wenn sie spielerisches Lernen gezielt in ihren Unterricht integrieren. Gleichzeitig geben 89 %2 der Schülerinnen und Schüler an, neue Inhalte durch praktische Lernerfahrungen besser zu verstehen.

    In diesem Beitrag erfahren Sie, was handlungsorientiertes Lernen auszeichnet, wie Sie es im Unterricht umsetzen können und warum es den Lernerfolg nachhaltig bereichert.

    Was ist handlungsorientiertes Lernen?

    Handlungsorientiertes Lernen ist ein pädagogischer Ansatz, bei dem die aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten und die direkte Erfahrung damit im Vordergrund stehen. Dabei bauen Schülerinnen und Schüler Modelle, führen Experimente durch, sammeln und analysieren Daten oder bearbeiten praxisnahe Aufgaben. So sammeln sie konkrete Erfahrungen und entwickeln ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge, als es durch rein theoretisches Lernen möglich ist.

    Durch die aktive Auseinandersetzung mit Lerninhalten verstehen Schülerinnen und Schüler neue Konzepte besser und behalten sie langfristiger. Dieses Verständnis von Lernen wird durch das Konzept der verkörperten Kognition (Embodied Cognition) gestützt. Es beschreibt, dass Denken und Lernen eng mit körperlichen Erfahrungen verbunden sind. Wenn Lernende Modelle bauen, Gegenstände untersuchen oder sich aktiv mit einem Thema auseinandersetzen, können sie neue Zusammenhänge leichter erschließen und dauerhaft verankern.

    Vorteile handlungsorientierten Lernens

    Handlungsorientiertes Lernen verbessert nachweislich den Lernerfolg und bereitet Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen außerhalb des Klassenzimmers vor. Es verbindet theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung und hilft dabei, Zusammenhänge besser zu verstehen. So wird aus der Frage „Was ist das?“ Schritt für Schritt die Erkenntnis: „Jetzt verstehe ich, wie es funktioniert.“

    Auch im Berufsleben sind Kompetenzen wie Problemlösung, kritisches Denken und Kreativität gefragt. Durch regelmäßige handlungsorientierte Lernerfahrungen entwickeln Schülerinnen und Schüler diese Fähigkeiten kontinuierlich weiter und verankern sie nachhaltig. Gleichzeitig fördern diese Erfahrungen ihre Freude am Lernen – eine wichtige Grundlage, um neuen Herausforderungen selbstbewusst zu begegnen und sich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.

    Lassen Sie uns nun einen Blick auf die konkreten Vorteile werfen, die handlungsorientiertes Lernen im Unterricht bietet.

    Aktive Beteiligung

    Wer ausschließlich zuhört, verliert leicht das Interesse. Handlungsorientierte Lernmethoden machen aus passiven Zuhörenden aktive Mitgestalter des Unterrichts. Statt Anweisungen nur zu folgen, treffen Schülerinnen und Schüler eigene Entscheidungen und entwickeln individuelle Lösungswege für unterschiedliche Herausforderungen. Dadurch sind sie aufmerksamer, konzentrierter und stärker in den Unterricht eingebunden.

    Besonders wertvoll ist das Lernen durch Ausprobieren: Finden Schülerinnen und Schüler selbst Lösungen, stärkt das ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dieses Selbstvertrauen wirkt sich auch positiv auf andere Lernsituationen aus. Gemeinsame Aufgaben fördern darüber hinaus den Austausch, stärken die Zusammenarbeit und tragen dazu bei, dass sich alle Lernenden aktiv am Unterricht beteiligen.

    Spricht mehrere Sinne an

    Studien zeigen, dass Informationen besser verstanden und langfristiger behalten werden, wenn beim Lernen mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen werden. Während im traditionellen Unterricht häufig das Lesen und Zuhören im Mittelpunkt stehen, werden beim handlungsorientierten Lernen mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen. Schülerinnen und Schüler bauen Modelle, beobachten Phänomene aus erster Hand und tauschen sich mit Lehrkräften sowie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus.

    So erleben sie Lerninhalte ganzheitlich. Führen sie beispielsweise naturwissenschaftliche Experimente durch oder gestalten kreative Projekte, sehen und hören sie nicht nur, was passiert. Sie untersuchen, bauen, verändern und erleben die Lerninhalte aktiv – und entwickeln dadurch ein tieferes Verständnis.

    Fördert die Experimentierfreude

    Handlungsorientiertes Lernen ermutigt Schülerinnen und Schüler, verschiedene Lösungswege auszuprobieren und aus ihren Erfahrungen zu lernen. Dabei erkennen sie, dass Fehler zum Lernprozess dazugehören und eine wertvolle Chance bieten, Neues zu entdecken und sich weiterzuentwickeln.

    Durch das Ausprobieren, Reflektieren und Anpassen ihrer Vorgehensweise entwickeln sie Ausdauer und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Sie lernen, Herausforderungen anzunehmen, Rückschläge als Teil des Lernens zu verstehen und Schritt für Schritt bessere Lösungen zu finden.

    Fördert Problemlösungskompetenz

    Handlungsorientiertes Lernen hilft Schülerinnen und Schülern, ihre Problemlösungskompetenz gezielt weiterzuentwickeln. Bei praktischen Aufgaben begegnen sie Herausforderungen, die sie analysieren, strukturieren und eigenständig lösen müssen. Dabei geht es nicht nur darum, eine richtige Lösung zu finden. Die Lernenden setzen sich intensiv mit einer Problemstellung auseinander, erkennen Zusammenhänge und entwickeln unterschiedliche Lösungsansätze. Dadurch entsteht ein tieferes Verständnis für die zugrunde liegenden Fragestellungen.

    Besonders in der Zusammenarbeit mit anderen profitieren sie von unterschiedlichen Perspektiven. Im Austausch mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern hinterfragen sie eigene Denkweisen, entwickeln gemeinsam neue Ideen und erweitern so ihre Fähigkeit, Probleme kreativ und lösungsorientiert anzugehen.

    Fördert Kreativität

    Handlungsorientiertes Lernen regt Schülerinnen und Schüler dazu an, neue Ideen zu entwickeln und kreative Lösungswege zu finden. Besonders offene Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lösungen zulassen, fördern kreatives Denken und ermutigen dazu, gewohnte Denkweisen zu hinterfragen.

    Die Unterrichtseinheit „Geschichtenwerkstatt“ aus LEGO® Education Informatik & KI verbindet kreatives Erzählen mit den Grundlagen der Informatik. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine interaktive Geschichte, in der Künstliche Intelligenz gezielt eingesetzt wird. Dabei setzen sie ihre eigenen Ideen programmiertechnisch um, probieren unterschiedliche Lösungswege aus und gestalten digitale Anwendungen selbst.

    Kreativität bedeutet dabei mehr, als neue Ideen zu entwickeln. Sie hilft dabei, Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, innovative Lösungen zu finden und sich flexibel auf neue Situationen einzustellen – Fähigkeiten, die auch im späteren Berufsleben von großer Bedeutung sind.

    Fördert Zusammenarbeit

    Handlungsorientiertes Lernen schafft vielfältige Gelegenheiten für Zusammenarbeit. Ob beim Bauen eines Modells, bei Experimenten oder beim gemeinsamen Lösen von Aufgaben – viele Aktivitäten lassen sich am besten im Team bewältigen.

    Dabei lernen Schülerinnen und Schüler, ihre Ideen auszutauschen, die Stärken anderer einzubeziehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Sie übernehmen Verantwortung, treffen Entscheidungen im Team und arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin. Gleichzeitig entwickeln sie wichtige soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und einen konstruktiven Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und Konflikten. Diese Fähigkeiten unterstützen sie nicht nur im Unterricht, sondern auch in ihrem späteren Berufs- und Alltagsleben.

    Beispiele für handlungsorientierte Lernaktivitäten

    Handlungsorientierte Lernaktivitäten machen Spaß, sind auf die Lernziele abgestimmt und helfen Schülerinnen und Schülern dabei, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden.

    Lassen Sie uns nun einige Beispiele entdecken, mit denen Sie handlungsorientiertes Lernen in Ihren Unterricht integrieren und nachhaltige Lernerfahrungen schaffen können.

    Topografische Karte aus Knete gestalten

    Mit Knete werden Landschaftsformen greifbar. Schülerinnen und Schüler formen Berge, Täler und Ebenen und erstellen daraus eine dreidimensionale topografische Karte. Dafür benötigen sie Modelliermasse oder Knete, eine feste Unterlage, beispielsweise ein Stück Karton, sowie Karten oder Bilder einer Landschaft als Vorlage. Anschließend modellieren sie Höhenunterschiede und Geländeformen möglichst detailgetreu nach.

    Während des Modellierens setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit geografischen Strukturen auseinander. Indem sie zweidimensionale Karten in dreidimensionale Modelle übertragen, entwickeln sie ihr räumliches Vorstellungsvermögen, fördern ihre Kreativität und verstehen geografische Zusammenhänge besser. Gleichzeitig sorgt die praktische Arbeit für eine hohe Motivation und aktive Beteiligung.

    Das Zusammenspiel von Kräften und Bewegung erforschen

    Begeistern Sie Ihre Schülerinnen und Schüler mit einer spannenden Konstruktionsaufgabe und zeigen Sie, wie ausgewogene und unausgewogene Kräfte Bewegungen beeinflussen – mit LEGO® Education Naturwissenschaften.

    In der Unterrichtseinheit „Das naschsüchtige Eichhörnchen“ bauen die Schülerinnen und Schüler ein Modell, bei dem ein Eichhörnchen versucht, eine Picknickdecke mit Eiscreme wegzuziehen. Anschließend entwickeln sie eine eigene Lösung, um die wirkenden Kräfte auszugleichen und das Eichhörnchen aufzuhalten. Dabei testen sie unterschiedliche Ansätze, vergleichen ihre Ergebnisse und übertragen ihre Erkenntnisse auf Beispiele aus dem Alltag, etwa eine Wippe oder ein Tauziehen.

    Durch das eigenständige Bauen, Ausprobieren und Optimieren erleben die Schülerinnen und Schüler unmittelbar, wie ausgewogene und unausgewogene Kräfte Bewegungen beeinflussen und sich gezielt ausgleichen lassen. So werden naturwissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich und verständlich – Erkenntnisse, die sich allein durch theoretischen Unterricht nur schwer vermitteln lassen.

    Geschichten mit Puppen nacherzählen

    Lassen Sie Geschichten lebendig werden, indem Ihre Schülerinnen und Schüler Märchen oder andere Erzählungen mit Puppen nachspielen. Das fördert Kreativität, Sprachkompetenz und das Textverständnis gleichermaßen. Dafür können fertige Puppen verwendet oder eigene Figuren aus Papiertüten, Socken, Holzstäbchen, Stoffresten oder LEGO® Steinen gestaltet werden. Anschließend wählen die Schülerinnen und Schüler eine Geschichte aus und erzählen sie mit ihren Figuren nach. Dabei schlüpfen sie in verschiedene Rollen, erwecken die Figuren zum Leben und stellen wichtige Szenen der Handlung nach.

    Das kreative Nachspielen von Geschichten fördert nicht nur die Fantasie, sondern auch die sprachliche Entwicklung. Beim Erzählen und Gestalten von Dialogen verbessern die Schülerinnen und Schüler ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit und stärken ihre Kommunikationsfähigkeit.

    Gleichzeitig unterstützt diese Lernaktivität die sozial-emotionale Entwicklung. Indem die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Rollen übernehmen und verschiedene Perspektiven einnehmen, entwickeln sie Empathie und die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen – wichtige Kompetenzen für erfolgreiches Lernen und das spätere Leben.

    Küsten vor Erosion schützen

    Wie lassen sich Gebäude an der Küste vor den Kräften der Natur schützen? Mit dieser Fragestellung setzen sich die Schülerinnen und Schüler in der Unterrichtseinheit „Strandhaus an der Klippe“ aus LEGO® Education Naturwissenschaften auseinander.

    Sie bauen ein Strandhaus und ein Modell, das die Erosion durch Meereswellen simuliert. Dabei beobachten sie, wie Wasser den Boden nach und nach abträgt und schließlich einen Erdrutsch verursachen kann. Anschließend entwickeln sie eigene Lösungen zum Schutz des Strandhauses und vergleichen ihre Ideen sowohl in der Klasse als auch mit realen Küstenschutzmaßnahmen.

    So erleben die Schülerinnen und Schüler unmittelbar, wie natürliche Prozesse Landschaften verändern und welche Rolle Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Entwicklung innovativer Schutzmaßnahmen spielen. Gleichzeitig stärken sie ihre Fähigkeit, Probleme systematisch zu analysieren, kreative Lösungen zu entwickeln und naturwissenschaftliche Erkenntnisse auf reale Herausforderungen zu übertragen.

    Bedingte Anweisungen mit einer Passwort-Ratemaschine verstehen

    Zeigen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern anhand einer alltagsnahen Herausforderung, wie Computer Entscheidungen treffen und warum bedingte Anweisungen ein grundlegender Bestandteil vieler Programme sind – mit LEGO® Education Informatik & KI.

    In der Unterrichtseinheit „Geheimcode-Knacker“ bauen die Schülerinnen und Schüler eine Passwort-Ratemaschine und programmieren mithilfe bedingter Anweisungen ein Farbpasswort. Anschließend testen sie ihre Programme, entwickeln komplexere Passwörter und fordern andere Teams heraus, diese zu entschlüsseln. Dabei erleben sie praxisnah, wie Bedingungen den Ablauf eines Programms steuern und welche Bedeutung sichere Passwörter für die Cybersicherheit haben.

    Ein zentrales Lernziel der Unterrichtseinheit ist das Verständnis dafür, wie bedingte Anweisungen Programme steuern und Entscheidungen ermöglichen. Durch das Programmieren, Testen und Reflektieren erkennen die Schülerinnen und Schüler unmittelbar, wie sich unterschiedliche Bedingungen auf das Verhalten ihres Programms auswirken. Gleichzeitig entwickeln sie ein Bewusstsein für den sicheren Umgang mit Passwörtern im digitalen Alltag.

    Handlungsorientiertes Lernen beurteilen

    Um handlungsorientiertes Lernen zu beurteilen, eignen sich unter anderem folgende Methoden:

    Beobachten

    Indem Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler während handlungsorientierter Lernaktivitäten gezielt beobachten, gewinnen sie wertvolle Einblicke in deren Lernentwicklung. Sie erkennen, wie Aufgaben bearbeitet werden, welche Strategien die Lernenden wählen und wie sie auf Herausforderungen reagieren.

    So lassen sich nicht nur Fachwissen und praktische Fähigkeiten einschätzen, sondern auch Problemlösekompetenz, Zusammenarbeit und Engagement. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dabei, individuelles Feedback zu geben und künftige Lernaktivitäten gezielt an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler auszurichten.

    Leistung durch praktische Aufgaben beurteilen

    Stellen Sie Aufgaben, bei denen Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten und ihr Verständnis unter Beweis stellen können. Wenn Lerninhalte in die Praxis umgesetzt werden, erhalten Lehrkräfte einen direkten Einblick, wie gut die Schülerinnen und Schüler das Gelernte verstanden haben.

    Anhand zuvor festgelegter Kriterien – beispielsweise fachliche Richtigkeit, Kreativität, Problemlösekompetenz oder Zusammenarbeit – können Lehrkräfte die Leistungen beurteilen. Auf Grundlage der Ergebnisse können sie gezieltes Feedback geben und unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, ihre Arbeit zu reflektieren und Entwicklungspotenziale zu erkennen.

    Zur Reflexion anregen

    Stellen Sie offene Fragen, die Schülerinnen und Schüler dazu anregen, ihr Vorgehen und ihre Erfahrungen zu reflektieren. Dadurch entwickeln sie ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge, stärken ihre metakognitiven Fähigkeiten und gewinnen ein besseres Verständnis für ihren eigenen Lernprozess. Gleichzeitig überlegen sie, wie sie das Gelernte künftig in neuen Situationen anwenden können.

    Auch für Lehrkräfte ist die Reflexion ein wertvolles Instrument. Sie erhalten Einblicke darin, wie gut Schülerinnen und Schüler Inhalte verstanden haben und an welchen Stellen sie gezielt weiter gefördert werden können. Integrieren Sie Reflexionsphasen daher bewusst in handlungsorientierte Lernaktivitäten, beispielsweise mit Fragen wie:

    • Was habe ich durch diese Aktivität gelernt?
    • Welche Herausforderungen sind mir begegnet und wie habe ich sie gemeistert?
    • Welche Strategien haben besonders gut funktioniert – und warum?
    • Wie knüpft diese Aktivität an mein Vorwissen an?

    Handlungsorientierten Unterricht gestalten – mit LEGO® Education

    Motivation, aktives Lernen und nachhaltige Lernerfolge sind heute wichtiger denn je.

    Ob naturwissenschaftliche Phänomene erforschen oder die Welt der Informatik und Künstlichen Intelligenz entdecken – die Lernkonzepte und Unterrichtsmaterialien von LEGO® Education bieten vielseitige, ganzheitliche Lernerfahrungen, die auf die aktuellen Lehrpläne abgestimmt sind und den Unterricht sinnvoll ergänzen.

    1. Daten aus einer von Gradient Learning zwischen Oktober und Dezember 2022 durchgeführten Befragung von 400 Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern der Klassen 4 bis 12 in den USA.

    2. Daten aus einer von OnePoll im Auftrag von LEGO® Education zwischen dem 2. und 6. Mai 2022 durchgeführten Befragung von 1.000 Eltern schulpflichtiger Kinder und 1.000 Lehrkräften (Klassen K–12) in den USA.

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